Zeitkapsel Nr. 22 des Lechmuseums

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HEIMAT
Ihr Beitrag zur Zeitkapsel Nr. 22
Download (siehe unten) / Abgabe bis 6. August 2018

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde des Lechmuseums,

im Rahmen der Renovierung des Lecher Kirchturms wurde eine Bausteinaktion mit 111 Zeitkapseln ins Leben gerufen. Das Lechmuseum hat großzügiger Weise eine Zeitkapsel vom Heizwerk Lech gesponsert bekommen. Nun möchten wir diese gemeinsam mit Ihnen „befüllen“. Wir haben darüber nachgedacht, was für die nächste Generation von Interesse sein könnte und möchten in unserer Museumskapsel viele persönliche Gedanken und Zugänge zum Thema HEIMAT speichern. Der Schweizer Schriftsteller Max Frisch (1911-1991) hat vor ca. 50 Jahren einen Fragebogen dazu verfasst, der sich kritisch und auch humorvoll dem Thema nähert. Wir laden Sie ein (alleine oder auch zu zweit), diesen Fragebogen zu beantworten! Der von Ihnen ausgefüllte Fragebogen kann entweder anonym oder mit Ihren Daten versehen, digital (archiv@gemeinde.lech.at) oder auch in Papierform bis zum 6. August 2018 im Huber-Hus oder in der Bücherei in Lech abgegeben werden. Bitte benützen Sie aus konservatorischen Gründen zum Beschreiben des Papiers einen Bleistift, verwenden Sie kein Recyclingpapier und keine Metallklammern. Alle Schreiben werden vertraulich behandelt und nicht vervielfältigt – verschlossene Kuverts mit der Aufschrift „Zeitkapsel“ werden ungeöffnet beigelegt. Diese Zeitkapsel Nr. 22 des Lechmuseums wird am 08.08.2018 um 8:08 Uhr im Lecher Kirchturm deponiert. Beim Öffnen der Zeitkapsel in 50 bis 100 Jahren wird die Bevölkerung in Lech ebenso eingeladen, denselben Fragebogen auszufüllen.

Wir bedanken uns jetzt schon für Ihre Teilnahme und wünschen Ihnen eine inspirierende Beschäftigung mit der eigenen HEIMAT, Ihr Team des Lechmuseums (Birgit Heinrich, Archiv / Sabine Maghörndl, Bücherei, Museum / Monika Gärtner, Museum) / Lech, Juli 2018

Neu in der Sammlung
Kofferaufkleber „Pension Lorünser. Zürs am Arlberg“
Otto Metz & Co., Köln, um 1928.

Kofferaufkleber waren zu Beginn des 20. Jahrhunderts beliebte Reiseandenken. Sie waren, wie der Name besagt, zur Verzierung von Reisekoffern bestimmt und sind daher vielmals nur mehr schwer erhältlich. Der grafisch schön gestaltete Aufkleber der „Pension Lorünser“ zeigt einen Skiläufer in dynamischer Bewegung und dokumentiert die Anfänge des Skitourismus im Zürs der 1920er Jahre. Er entstand kurz nach der Eröffnung des heutigen traditionsreichen „Sporthotels Lorünser“ und ist demnach ein wichtiges Zeugnis der Anfänge des Fremdenverkehrs in Zürs.

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Für die Bibliothek
In unserer Archivbibliothek sind wir um Vollständigkeit bemüht. Leider fehlen einzelne Originalausgaben diverser Jahresberichte und Zeitungen.

Sollten Sie über nicht mehr benötigte Ausgaben der nachfolgenden Zeitungen/Zeitschriften verfügen, würden wir uns über eine Schenkung an das Lechmuseum sehr freuen:

Jahresberichte Ski Club Arlberg: alle Jahresberichte vor 1994
(außer Jahresbericht 1990/91)
Arlberg Zeitung: Ausgaben vor 1990
Pfarrblatt Lech: Ausgabe Nr. 45 und 46
Jahrbuch Vorarlberger Landesmuseumsverein:
1992, 1988 sowie alle Hefte vor 1987

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Souveniers

In der Sammlung des Lechmuseum befinden sich nur wenige Reisesouvenirs wie beispielsweise eine Zündholzschachtel. Falls auch Sie zu Hause über solche Reiseandenken (Teller, Aschenbecher, Taschentücher, Kaffeetassen, Anstecknadeln, etc.) mit Bezug zu Lech und Zürs stolpern, die Sie gerne dem Lechmuseum für die Sammlung schenken würden, kontaktieren Sie uns. Wir freuen uns über Ihre Schenkung und sind gespannt auf ihr Reiseandenken mit dem Sie sicherlich auch eine persönliche Geschichte verbindet.